Link: http://www.chocmill.com.au
Zusammenfassung:
Auch für weniger Schokoladen-Begeisterte ist die Choclate Mill ein Muss wenn man in der Gegend ist. Die Chocolate Mill ist nicht groß, aber sehr beeindruckend. Man kann durch ein Fenster bei der Produktion des braunen Glücks zusehen, im Verkaufsraum aus vielen verschiedenen Pralinen und Schokoladen wählen und auf der Terrasse eine heiße Schokolade (Muss!!) oder auch einen Kaffee – genießen. Es wird also weniger was fürs Auge als vielmehr für den Gaumen geboten; und für die Ohren, wenn man sich ein wenig mit dem Inhaber Chris unterhält, der eine sehr interessante Lebensgeschichte zu erzählen hat.
Beschreibung:
Chris, der mit seiner Frau jennifer die Chocolate Mill betreibt, ist in Kanada aufgewachsen und 2003 nach Australien gekommen. Alles was er für sein Geschäft benötigt hat er sich selbst beigebracht, um es mit seinen Worten zu sagen: „There's a problem, you solve it. There's another one – solve it. Continue until you're happy.“
Nach diesem Motto hat er auch die Anfangsschwierigkeiten der Chocolate Mill überwunden. Das Kapital für sein Schoko-Paradies haben sie sich mühsam in kleinen Beträgen von der Bank erbitten müssen, in 20 Monaten harter Arbeit hat Chris die Mühle fast alleine erbaut – und das auf sehr naturverbundene Weise:
Das Gebäude ist aus einem Stroh-Material gebaut, was die Energiekosten in Sommer wie Winter senkt und die Umwelt schont. Chris erklärt seinen Besuchern gerne, wie sich ein Haus auf diese Weise errichten lässt und hat eine Menge Informationsmaterial zum Thema.
Auch bei der Produktion der Schokolade legt Chris größten Wert auf Umweltverträglichkeit. Abgesehen davon liegt ihm vor allem die Qualität der Schokolade am Herzen. Schokolade von der Qualität wie sie in Europa in jedem Supermarkt angeboten wird ist in Australien kaum zu bekommen. Chris produziert nach belgischen Standards und betont sehr, dass er großen Wert auf Kunden-Service legt. Darunter versteht er auch, dass er sehr exakt prüft, welche Zutaten in welche Pralinen kommen und legt größten Wert auf getrennte Produktion in seiner Küche. So kann er jedem Kunden, der unter bestimmten Allergien oder anderen Krankheiten leidet, genau sagen, welche Pralinen für ihn in Frage kommen. Bisher konnte er noch jedem Kunden eine Leckerei anbieten.
Subjektive Beschreibung:
Was kommt schon dabei heraus wenn man einen Süchtigen fragt, wie sein Rauschmittel schmeckt?
HINFAHREN! Must-have-seen! Chris ist sehr nett, das Haus und die Menschen bieten eine nette Atmosphäre und nach der zweiten heißen Schokolade ist doch eh alles andere egal...
Fakten:
Zusammenfassung:
Netter Ort zum Übernachten, liegt in der Nähe der Chocolate Mill. Keinen Umweg wert.
Beschreibung:
Auf einer kleinen Anhöhe findet sich ein ebenes Plateau auf dem ein kleiner Aussichtsturm errichtet ist. Der Rundblick über die Landschaft ist ganz nett, nicht mehr. An der Einfahrt zum Plateau gibt es noch drei Wanderwege in die umliegenden Wälder. Harmlos. ![]()
Subjektive Beschreibung:
Solltest Du gerade ein dringendes Bedürfnis verspüren ist es sicher eine gute Idee einem der Wanderpfade zu folgen. Ansonsten ist die Gegend nicht mehr als – nett. Harmlos bis kaum erwähnenswert.
Fakten:
Link: http://www.hangingrock.info/
Zusammenfassung:
Am Fuß des Hanging Rock befindet sich ein sehr schöner Park, der vor allem am Wochenende gerne besucht wird um Tagesausflüge hierher zu machen, sich zu treffen und gemeinsam zu grillen.
Der Hanging Rock selbst ist ein Berg, den zu besteigen mindestens etwa 30 min in Anspruch nimmt. Er bietet einen schönen Rundblick über die Gegend, interessanter ist aber das Besteigen des Felsens selbst.
Beschreibung:
Der Park am Fuß des Berges ist mit sehr viel Liebe zum Details angelegt. Einer der Bäume, die hier seit über 200 Jahre wachsen und damit länger als weiße Siedler im Land sind, wurde eines Nachts während eines heftigen Sturmes von einem Blitz getroffen. Der übrig gebliebene Stumpf wurde dann von einem lokalen Künstler mit den Ideen und Vorschlägen der Kinder der umliegenden Schulen verziert.
Der Hanging Rock selbst ist kein einzelner Felsen wie der Name vielleicht vermuten ließe, sondern ein Berg aus dem viele Felsblöcke hervorstehen, zwischen denen man hindurchgehen und über die man klettern kann. Der Aufstieg ist nicht sehr beschwerlich, nach rund 30 Minuten erreicht man den Gipfel wenn man direkt aufsteigt. Das ist aber nicht zu empfehlen, während des Aufstiegs gibt es viele schöne Stellen an denen es sich lohnt inne zu halten und die Aussicht auf die Umgebung zu genießen. Oder ein wenig zu plaudern mit anderen Wanderern, wie man das in Australien immer und überall gerne tut.
Um den Hanging Rock und seine Bedeutung für die Australier zu verstehen ist es wichtig zu wissen, dass 1920 eine Schulklasse einen Tagesausflug hierher unternommen hat. Dabei gingen 5 Mädchen verloren von denen zwei nie mehr gefunden werden konnten. Diese Geschichte und die – mit etwas Phantasie – schauerliche Atmosphäre in manchen Abendstunden, wenn man den Hanging Rock aus der Ferne betrachtet haben dazu geführt, dass der Hanging Rock in der Pop-Kultur Australiens eine gewisse Rolle spielt. Besonders erwähnenswert ist hier der Film „Picknick at Hanging Rock“.
Subjektive Beschreibung:
Ein sehr schöner Park um mal Pause zu machen, toll um mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Der Hanging Rock selbst ist nicht sonderlich spektakulär, aber es macht Spaß zwischen den Felsen herum zu klettern. Die Eintrittspreise sind zu hoch, auch wenn angeblich alles dem Park zugute kommt. (Auto 10 $, pro Person 4 $)
Aber dazu gibt’s wie immer die MC-Tipps für Reisende mit knapper Kasse:
Auto abstellen außerhalb des Parks, und reinlaufen.
Fakten:
Zusammenfassung:
Der Lerderderg State Park bei Bachus Marsh bietet Wanderwege zu einer ca. 6 Meter hohen Schlucht. Abends kann man hier Kängurus sehen und den Fröschen beim Quaken zuhören.
Beschreibung:
Der Park wird aufgrund seines Wanderpfades zu einer Schlucht empfohlen. Die Schlucht, die das Ziel des 2 km langen Wanderweges ist, ist nicht sonderlich beeindruckend, schätzungsweise 10 Meter hoch. Der Wanderweg ist nicht beschwerlich und kann leicht innerhalb einer halben Stunde bewältigt werden. Schöner als die Schlucht ist der Eingangsbereich des Parks. Dort liegt ein 1,5 Meter hoher runder Steinfelsen im Flussbett und auch hier befindet man sich in einer Schlucht. Darüber hinaus können Toiletten und Picknick-Plätze genutzt werden.
Subjektive Beschreibung:
Der Park ist nett anzusehen aber die Schlucht enttäuscht. Besonders zu empfehlen ist es hier zu Übernachten, da Frösche und andere Wasserbewohner sich nachts lautstark bemerkbar machen. Bleibt man eine Weile in der Dunkelheit kann man auch Kängurus beim Wasser holen beobachten. Außerdem leben Koalas in den Bäumen um den Park.
Fakten:
Link: http://en.wikipedia.org/wiki/William_Ricketts
Zusammenfassung:
Die William Ricketts Sanctuary ist eine sehr sehenswerte und authentische Mischung aus Museum und Park. Der Künstler nach dem der Park benannt ist lebte mit Ureinwohnen zusammen spiegelt seine Überzeugung und seinen Glauben in 92 Skulpturen in einem dicht bewaldeten Eukalyptus-Park wieder. Diese Figuren sind in Gängen arrangiert, die in den Waldboden gegraben sind, was die Atmosphäre des Ortes ausmacht.
Beschreibung:
William Ricketts lebte zwischen 1898 und1993. Zwischen 1949 und 1960 zog er in das Zentrum Australiens um mit den Aborigines-Stämmen der Pitjantjatjara und der Arrerente zu leben. Seine Skulpturen und sein Glaube, den er mit seinem Werk auszudrücken versuchte, ist stark geprägt von den Erlebnissen, die er dort sammelte. Ricketts war zwar selbst kein Aborigional, betrachtete sich aber als einer von ihnen und bei Pitchi Ritchi in der Nähe von Alice Springs können ebenfalls einige seiner Skulpturen betrachtet werden.
Später, ab 1970 lebte er nochmals für 2 Jahre in Indien in dem spirituellen Zentrum Sri Aurobindo Ashram bei Pondicherry.
Die beeindruckenden Skulpturen spiegeln seine Religion und seine Überzeugung wieder. Sie fügen sich in den dichten Eukalyptus-Wald ein als wären sie dort gewachsen. Neben den Skulpturen und dem Park kann sich der Besucher Videos von Ricketts ansehen, in denen er seine Überzeugungen erklärt. Er trägt eine tiefe Verbundenheit mit Mutter Erde in sich und war besorgt über die Zerstörung der Umwelt durch den Menschen. Um es mit seinen Worten zu sagen:
„Life is Love. All you to all me, for being part of
nature we are all brothers to the birds and trees.
Will you then join with us in the sacredness of
beauty, because at our highest we are part of the
beauty of the world, we know we are part of its
Creator and Designer and so in this expression of
our minds and hearts and hands we give back to
God what emanates from God.
Each one of us is a transformer of Divine Power
and when love finds form in sculpture and music we
are richly blessed because through such we can
reach God. The only way to retain love for oneself
is to give it abundantly to others, so your brother
William Ricketts hopes you will share and enjoy all
these things with me. Let this be our prayer.
May we consecrate the Australian bush and speak
both for and of it as poems of God. May the power
of abundant living be so great in us, and our Godgiven
imagination so quickened, that, having read
this message we become crusaders in the supreme
quest of true beauty.
Man is nature’s masterpiece, therefore claim your
inheritance by giving her the co-operation you owe.”
Subjektive Beschreibung:
Das William Ricketts Sanctuary zeigt authentische, greifbare Kunstgegenstände. Die Botschaft von Ricketts mag esoterisch anmuten, aber es ist unbestreitbar, dass von diesem Ort an dem er über Jahre gelebt und gewirkt hat, von den Gängen die er in den Waldboden gegraben und mit seinen Figuren geschmückt hat, eine besondere Atmosphäre ausgeht. Die Skulpturen selbst sind eindrucksvoll und aufwendig erstellt, so dass man diese Sehenswürdigkeit uneingeschränkt empfehlen kann. Selbst ein Umweg von Melbourne ist dieser besondere Ort auf jeden Fall wert.
Fakten: